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URGA

 

URGA - Union Relativ Genauer Abweichungen

"Zuckabua" (mp3: 4,3MB)
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URGA

- eine Bigband, die Weichen stellt!

Weg vom herkömmlichen Big Band-Sound, hin zu neuen Crossover - Ufern, ist die Devise von URGA, einer Wiener Bigband, die sich selbst gerne als "Free Funk Family" bezeichnet und mit ihren Eigenkompositionen einen weiten Bogen von Jazz über Funk bis hin zu Rap & Hip-Hop spannt.

Der gemeinsame Nenner all dieser verschiedenen Stile ist schlichtweg Spaß, welcher nicht nur in den Texten des Dialekt-Rappers und Sängers Jan Weiss zum Ausdruck kommt, sondern auch in der geradezu enthusiastischen, unbändigen Spielfreude der einzelnen Bandmitglieder. In ihrer Urform entstand die Band 1993 - von der heutigen Besetzung waren damals Dr. Rainer Ochsenhofer (ts), Michael Zwenig (b), Heinz Kovacs (g) und Sepp Haiduck (as) mit dabei - und seitdem wächst sie beständig.

So stieß 1994 der Percussionist Courtney Jones hinzu, später Jan Weiss, Bernhard Spahn (as) und T.J. Lang (g), und im aktuellen Line-Up mit Schlagzeuger Bernd Kiener und Hornist Jean Christophe Mastnak, sowie Thomas Berghammer (tp) und Jacques Nobili (tb), besteht die Truppe seit 2002 und ist größer als eine Fußballmannschaft. Zwölf Mann in einer Band können schlimmstenfalls auch zwölf Meinungen repräsentieren, was sich in bestimmten Situationen als äußerst kompliziert erweisen kann.

So viele Musiker unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach, und darauf angesprochen, meint URGA - nicht ohne vorher feststellen zu müssen, dass so gut wie keine Hüte in ihrer Band getragen werden: "Auch wir bleiben vom Fluch und Segen der Basisdemokratje nicht verschont. So wird zuerst wochenlang diskutiert, bis endlich alle wissen, worum es geht, und dann entscheidet der, der vor Ort notgedrungen etwas entscheiden muss." Bei Probearbeiten herrscht durch die familiäre Struktur von URGA das Prinzip, "wer anwesend ist, spielt". Zurzeit jedoch hat aber jeder bei den Proben anwesend zu sein, denn immerhin gilt es, die Debut-CD (Rezension Concerto 5/04)zu präsentieren:
Der eigenwillige Stil von URGA musste sich über die Jahre hindurch erst entwickeln und wächst noch immer permanent weiter. Bedingt durch verschiedene Komponisten und die Tatsache, dass jeder in der Band im Rahmen der Songstruktur maximale Freiheit genießt, bleibt es immer spannend! Und jeder neue (Gast-)Musiker belebt natürlich auch wieder Charakter und Sound der Gruppe."

"Kommt und hört zu, weil ich geb keine Ruh, bevor ihr`s endlich kapiert, was mich so frappiert!" Mit diesen Worten beginnt die abenteuerliche Musikrejse der Union, bevor sich jazzige Bläsersätze mit Bebop-Unisono-Läufen, fast schon traditionell gehaltene Vocal-Lines mit frechem Rap, und Swing- mit Funk-Grooves die Hand geben. Auf die Frage, was URGA denn wirklich frappiert, meint Bernd Kiener, stellvertretend für die Band, kurz und bündig: "Schlechter Atem am Morgen und das US-Wahl-Ding".
Die Aussage verdeutlicht den musikalisch-zwiespältigen Drahtseilakt, auf dem sich URGA befindet. Hin- und hergerissen zwischen purem Spaß, Chaos und intelligenten, komplexen Arrangements werden Ansprüche von Bauch und Hirn gleichermaßen erfüllt.
Das Album besteht ausschließlich aus Eigenkompositjonen von Mitgliedern der Band und wurde, um die musikalische Präsenz - die "Urgawalt" - und die Improvisierfreude des Ensembles wieder-zugeben, fast zur Gänze live eingespielt. "Produktionsort war das „go-east"-Studio in Wien, das mit seiner hoch-professjonellen, aber wunderbar entspannten Atmosphäre wesentlich zum kreativen Output beitrug."

Am 20. November präsentierte das Ensemble seine Debut CD "Union Relativ Genauer Abweichungen" in der "Kulisse", ihrer Homebase in Wien. Es war ein Abend der Genüsse für Aug, Ohr und Gemüt. URGA "frohlockte" so richtig ab, was sich unmittelbar auf die Tanzbeine des begeisterten und "urganisierten" Publikums übertrug. Wer es verpasst hat, sollte unbedingt die nächste Gelegenheit nutzen. "Wir spielen für Königshäuser, Kunstausstellungen, Festivals, Eröffnungsfeiern für diverse Spiele (event. auch olympisch), in mittelgroßen und kleinen Clubs....Die Mannen von URGA haben immerhin bereits Bangkok (!) durch ihre Live-Präsenz erobern können, und als künftige Kulttruppe Wiens, wird ja das in ihrer Heimatstadt wohl hoffentlich ebenfalls möglich sein. Sollte sich jedoch kein Königshaus in ihrer Nähe befinden, dann sei die CD wärmstens empfohlen. Gute Laune an trüben Wintertagen tut wahrlich gut.
(Sigi Schneider / Concerto 04)

 

Das Album besteht ausschießlich aus Eigenkompositionen von Mitgliedern der Band und wurde, um die musikalische Präsenz, die "Urgawalt" und die lmprovisierfreude des Ensembles wiederzugeben, fast zur Gänze live eingespielt.

Produktionsort war das "go-east" Studio in Wien, das mit seiner hoch-professionellen aber wunderbar entspannten Atmosphäre wesentlich zum kreativen Output beitrug.
Robert Osterberger betreute die Aufnahmesessions und das Mastering, Stefan Prowaznik die Mischung und
Drummer Bernd Kiener übernahm die Rolle des ausführenden Produzenten.

Durch eine glückliche Fügung lernte die Band die Grafikdesignerin Catherine Rollier kennen, die das gesamte Cover-Artwork (© !) gestaltete (inkl. "Trompeten-Golfer", danke Catherine!). Fotograf Johannes Zinner lichtete "URGA" gekonnt ab (gar nicht so einfach bei so vielen Bandmitgliedern) und steuerte auch die Dressen seiner Fußballmannschaft "Lokomotive Rotstilzchen" bei. Die erste offizielle Kritik gab es im Magazin "Concerto" Ausgabe Okt./Nov. 2004

Urga ist ein Synonym für frischen Big Band-Sound aus Wien, wobei der überstrapazierte Begriff "Crossover" neu definiert wird. Ihre Debut-CD präsentiert das 12-Mann-Ensemble am 20. November in der Kulisse und lädt zur Release-Party. Selbstbewusst werden Jazz, Funk, HipHop, Avantgarde und jede Menge Humor zu einer eigenständigen Melange verschmolzen. Man darf einen groovigen Abend sowie eine einfallsreiche, originelle CD erwarten.

Das Musikschaffen, vor allem das österreichische, scheint vom Spaßvirus infiziert zu sein - was an sich ja nichts Schlechtes ist, wenn es so klingt wie die zwei im Folgenden besprochenen Neuerscheinungen.
Das Debütalbum von URGA, einer österreichischen Gruppe mit amerikanischer Beteiligung, hat nicht nur einen fast dadaistischen Tite1, auch die Musik hält sich an kein Genre und sprengt alle Grenzen. Da gibt es von jazzigen Bläsersätzen bis zu Hip Hop und falcoähnlichen takes bis zu einem Schlagzeugsolo - eine Kunst, die heutzutage anscheinend ein wenig in Vergessenheit geraten ist - und einem herrlich skurril gesprochenen Text alles, was das Herz und die Ohren des Musikkonsumenten zu erfreuen pflegt. Was hier ein wenig uneinheitlich klingen mag, hat allerdings auf der CD durchaus seine Berechtigung.
Abwechslungsreich und immer toll einer gehörigen Portion Humor bringen die Musiker ihre Geschichten rüber, und über die musikalische Qualität braucht man sowieso kein Wort zu verlieren. Die Union Relativ Genauer Abweichungen weicht nicht ab vom musikalischen Weg zu einer Kulttruppe der nahen Zukunft.

CD: URGA - Union Relativ Genauer Abweichungen - hier bestellen!

Kontakt:
Bernd Kiener
Arnsteingasse 33 / 12
1150 Wien
0699 / 109 70965

info@berndkiener.com

 

URGA - die Band
   

URGA CD Präsentation 2004 Kulisse

URGA 2002 St.Peter in der Au

URGA 2002 Almdudler Artclub

URGA 2001 Sargfabrik

URGA im Reigen 9/9/06

URGA 2003 Kulisse